M U S I K  //  W O R T

SCHREIBEN...

... hören und lesen, was so alles durch mich durch will und irgendwann hier auf die Erde fällt, mir vor oder auf die Füße - das überrascht mich selbst am meisten.
Staunend betrachte, belausche ich, was möglich war und nun ein wenig wirklicher ist! Weil ich bin. Und Du, sag, ist das wahr?

MACHEN...

... Musik, Theater, Essen, Liebe, Schwierigkeiten, ab und an sauber, Gedanken, Wirbel, Heia und ein Gesicht.
An und aus, reinen Tisch und eine kleine Ausnahme, mich auf den Weg, und am Ende einen guten Schluss.

VORSATZ...

... immer wieder, immer weiter aufhören mit allem, was mich halb macht! Ganz kriegen, heil lassen, was ich nur fassen kann! Und alles andere -als womöglich doch noch neues Spiel- mir selbst ersparen.
Oh ja.


"Sie liebte ihren Stock. Sie liebte ihn viel mehr, als ihre eigenen Hände, langsam erhoben sie sich schon, und mitten hinein in die Nacht wollten sie. Ihre Hände. Die bald vor ihr tanzten, elegisch erst, dann zunehmend forscher. Die ein ganzes Orchester herumkommandierten. Ihres. Das sofort reagierte, links und rechts, das in ihr drin gierig umsetzte, was die junge Dirigentin forderte, und sei es noch so kühn, oder ungewöhnlich. Auch da hinten, das Blech: O Fortuna! Kleinste Bewegungen im Zeigefinger konnten in einem Handumdrehen ganze Klangwolken zersetzen oder neu entstehen lassen, ganz wie sie wollte, einfach nur, weil sie es wollte."

DIE VORDEREN HÄNDE